Lernen - Experiment " Leben "

 

 

Ich glaube,

dass ich sein darf,

wie ich bin.

von Anfang an so gedacht,

so gewollt.

 

Meine Aufgabe ist es

zu entdecken und zu entfalten,

was angelegt ist;

 

anzunehmen, was ist,

auch wenn ich manches nicht verstehe;

 

einzustehen für das,

was ich zutiefst empfinde,

auch wenn es manchen nicht gefällt.

 

Ich will ehrlich sein zu mir selbst.

mir nichts vormachen

und mich nicht täuschen lassen.

 

Ich werde mich wehren

gegen alle,

die mir sagen, wie ich sein müsste,

und gegen alles,

was mich von meinem Weg abbringt.

 

Ich vertraue der Stimme tief in mir,

die mir immer wieder sagt:

Du darfst sein wie du bist.

 

( Max Feigenwinter)

 

 

 

Nichts macht nichts mit uns.

 

 

Der Lernprozess sich bei sich stellenden Aufgaben im Laufe des Lebens ökonomischer, adäquater und zweckmäßiger zu verhalten, hört nicht auf.Dazu ist unser Körper Millionen von Jahren Entwicklungsgeschichte befähigt worden.Was kann uns dabei stören ? Kognitive Fixierungen, Ängste, aggressive Impulse oder andere Emotionen können uns behindern. Unvoreingenommen sein, achtsamer Umgang und Selbstruflektion helfen uns den „roten Faden“ im Leben nicht zu verlieren und uns besser zu spüren, was und wie wir sind !

 

Der Mensch ist ein ungeteilter, ganzer Organismus der nicht bewusst zwei gegensätzliche Dinge auf einmal machen kann.

 

Wir lernen ein Leben lang und sind das „Säugetier“ was am längste elterlichen Schutz braucht um zu überleben.

 

 

 

         TUN SIE - Sie selbst sind der Maßstab!

 

 

Individuelles umgehen mit dem eigenen Körper

Bleiben Sie möglich immer in den Grenzen Ihrer gegenwärtigen Möglichkeiten, in einem „ grünen Bereich „ ohne jegliche Missempfindungen.

 

 

 

 

 

Die geschätzte Menge der unserem Gehirn über die Sinnesorgane zugeführte Information beträgt nicht weniger als knapp 100 Megabyte pro Sekunde. Gleichzeitig verlassen unser Nervensystem Impulse, um unseren Organismus zu steuern. Die geschätzte Informationsmenge beträgt etwa 50 Megabyte pro Sekunde ( Spitzer 2002).

Von alledem nehmen wir nur einen geradezu winzigen Bruchteil bewusst wahr und es findet zwischen dem was wir empfinden und dem was wir wahrnehmen eine starke Selektion statt.

 

Wir wählen aus kognitiven Interessen oder aus Emotionalität das aus, was uns interessiert. Wir wählen aus, was uns auf Grund unserer bisherigen Geschichte als „wichtig“ erscheint.

 

Von daher bleibt unsere wahrgenommene Welt immer subjektiv.

Zugleich sind unsere Körper aber real, physisch, leben sie doch in einer physikalischen Welt und folgen physiologischen Gesetzen.

 

Nicht was uns passiert bleibt ohne Wirkung aus uns. Nichts macht nichts mit uns. Was wir benötigen ist eine genauere, sensitive Wahrnehmung davon, was mit dem Körper, mit uns geschieht.

 

Sonst geraten uns reale Wahrnehmung, wie sinnhaftes Leben,, Genuss, den wir als sensomotorische Wesen daraus ziehen können, allmählich und sicher aus dem Blickfeld. Schließlich können wir uns gar nicht mehr vorstellen, genussvoll mit unseren Körper zu leben. Vielleicht sogar so sehr, dass die Vorstellung körperlichen Wohlbefindens als naturgegebenen Normalzustand für manche nicht mehr gegeben ist : Leichtigkeit, Freude als anhaltendes Lebensgefühl scheint wie ein schönes Märchen.

Und in solch einer Situation kann uns keine Theorie, sondern nur "der Zustand bewusster und achtsamer zu werden" helfen. Nur durch das sich wieder neu spüren können wir zu anderen Empfindungen kommen, Wahrnehmung verändern und wiederkehrende Störungen in unserem Verhalten identifizieren.

 

 

 

Keine Motion ohne Emotion.